Wahrzeichen · Stadtmitte
Königsallee (Kö)
Die Königsallee, von den Düsseldorfern liebevoll „Kö“ genannt, ist die berühmte Prachtstraße der Stadt und eine der mondänsten Einkaufsmeilen Europas. In der Mitte des Boulevards verläuft ein alter Stadtgraben als ruhiger Wasserkanal, gesäumt von mächtigen Kastanien und überspannt von eleganten Brücken. Auf der Ostseite reihen sich Luxus-Boutiquen wie Chanel, Dior und Louis Vuitton sowie noble Galerien aneinander. Der Triton-Brunnen ist ein beliebter Treffpunkt, am Kopfende der Kö erhebt sich der spektakuläre Kö-Bogen von Stararchitekt Daniel Libeskind. Die Kö verbindet so Luxus, Geschichte und moderne Architektur.
- Lage
- Stadtmitte, zwischen Graf-Adolf-Platz und Kö-Bogen
- Länge
- gut ein Kilometer, beidseitig des alten Stadtgrabens
- Nächste Haltestellen
- Heinrich-Heine-Allee, Schadowstraße, Graf-Adolf-Platz
- Parken
- Parkhäuser an Kö-Bogen, Kö-Galerie und Schadowstraße
- Eintritt
- frei, die Kö ist eine öffentliche Straße
- Beste Zeit
- werktags vormittags, samstags ist es voll
Boulevard am Wasser
Das Herzstück der Königsallee ist der alte Stadtgraben, der heute als stiller Wasserkanal mitten durch den Boulevard fließt. Gesäumt von hohen Kastanien und überspannt von schmiedeeisernen Brücken, verleiht er der Straße ihren unverwechselbaren, eleganten Charakter. Der Triton-Brunnen am südlichen Ende ist ein beliebter Treffpunkt. Diese Verbindung aus Wasser, Bäumen und großzügigen Promenaden macht die Kö zu mehr als nur einer Einkaufsstraße.
Luxus & Mode
Die Ostseite der Königsallee ist eine Adresse von Weltrang: Hier reihen sich die Boutiquen der großen Luxusmarken wie Chanel, Dior und Louis Vuitton sowie edle Schmuckhäuser und Galerien aneinander. Sehen und gesehen werden gehört auf der Kö dazu, weshalb die Straße als glamouröses Schaufenster Düsseldorfs gilt. Auch wer nur bummelt, spürt schnell den besonderen, mondänen Flair dieser berühmten Meile.
Der Kö-Bogen
Am nördlichen Kopfende der Königsallee setzt der Kö-Bogen ein markantes architektonisches Ausrufezeichen. Der vom New Yorker Stararchitekten Daniel Libeskind entworfene Komplex mit seinen geschwungenen, begrünten Fassaden verbindet die historische Pracht der Kö mit zeitgenössischer Architektur. Gegenüber öffnet sich der Hofgarten, sodass hier Shopping, moderne Baukunst und Grün direkt aufeinandertreffen – ein lohnender Endpunkt für jeden Kö-Spaziergang.
Die Kö nach Kategorien: wo was zu finden ist
Die Kö teilt sich klar auf. Die Ostseite ist die teure: Hier stehen die internationalen Luxusmarken, dazu Schmuck- und Uhrenhäuser und einige Galerien. Die Westseite ist die ruhigere Bank- und Büroseite mit deutlich weniger Publikum. Wer klassisches Kaufhaussortiment sucht, geht in die Ladenpassagen der Kö-Galerie und des Sevens auf der Ostseite oder weiter zum Breuninger am Kö-Bogen. Und wer Marken der mittleren Preisklasse will, verlässt die Kö am besten Richtung Schadowstraße, die im Norden anschließt und zu den umsatzstärksten Einkaufsstraßen Deutschlands zählt.
Anfahrt und Parken an der Kö
Die Königsallee ist von zwei Seiten erschlossen: Im Norden liegt der Umsteigeknoten Heinrich-Heine-Allee, im Osten die Station Schadowstraße auf der Wehrhahn-Linie, im Süden hält die Stadtbahn am Graf-Adolf-Platz. Vom Hauptbahnhof sind es zu Fuß rund fünfzehn Minuten oder zwei Stationen mit der Bahn. Mit dem Auto führt der Weg in eines der Parkhäuser rund um Kö-Bogen, Kö-Galerie und Schadowstraße; die Innenstadt ist Umweltzone und der Boulevard selbst hat keine nennenswerten Stellplätze am Straßenrand. An Samstagen und in der Adventszeit sind die Häuser früh voll, dann ist die Anreise mit Bahn oder S-Bahn klar die schnellere.
Geschichte: vom Stadtgraben zur Königsallee
Die Kö geht auf den Stadtgraben der alten Befestigung zurück, der nach dem Abriss der Wälle zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Wassergraben erhalten blieb und zur Promenade ausgebaut wurde. Zunächst hieß die Anlage Kastanienallee. Ihren heutigen Namen erhielt sie 1851, nachdem der preußische König Friedrich Wilhelm IV. im Revolutionsjahr 1848 bei einem Besuch in Düsseldorf mit Pferdemist beworfen worden war; die Umbenennung sollte den Zwischenfall gegenüber dem Königshaus wiedergutmachen. Aus der Promenade wurde im Lauf des 20. Jahrhunderts die Einkaufsadresse, als die sie heute bekannt ist.
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Häufige Fragen zu Königsallee (Kö)
Warum heißt die Königsallee Kö?
Kö ist schlicht die Düsseldorfer Kurzform von Königsallee und im Alltag die übliche Bezeichnung. Kaum jemand in der Stadt sagt den vollen Namen.
Warum heißt die Königsallee Königsallee?
Die Straße hieß ursprünglich Kastanienallee. 1851 wurde sie in Königsallee umbenannt, nachdem der preußische König Friedrich Wilhelm IV. im Revolutionsjahr 1848 bei einem Besuch in Düsseldorf mit Pferdemist beworfen worden war. Die Umbenennung war als Wiedergutmachung gegenüber dem Königshaus gedacht.
Welche Geschäfte gibt es auf der Kö?
Auf der Ostseite die internationalen Luxusmarken, Schmuck- und Uhrenhäuser und Galerien. Dazu kommen die Ladenpassagen Kö-Galerie und Sevens sowie der Breuninger am Kö-Bogen. Marken der mittleren Preisklasse findet man auf der anschließenden Schadowstraße.
Was kostet Parken an der Kö?
Die Tarife setzen die Betreiber der einzelnen Parkhäuser fest und ändern sie regelmäßig, deshalb steht hier keine Zahl. Am Straßenrand der Königsallee selbst gibt es praktisch keine Stellplätze, geparkt wird in den Häusern an Kö-Bogen, Kö-Galerie und Schadowstraße.
Wie kommt man zur Königsallee?
Mit der U-Bahn bis Heinrich-Heine-Allee am nördlichen Ende, bis Schadowstraße auf der Wehrhahn-Linie oder bis Graf-Adolf-Platz am südlichen Ende. Vom Hauptbahnhof sind es zu Fuß rund fünfzehn Minuten.
Ist die Kö nur etwas für Luxus-Shopping?
Nein. Die Kö ist eine öffentliche Straße, der Wasserkanal mit den Kastanien und den Brücken ist eine der schönsten Promenaden der Stadt, und der Triton-Brunnen sowie der Kö-Bogen sind kostenlose Sehenswürdigkeiten. Bummeln kostet nichts.
Wo übernachtet man an der Königsallee?
Die Grandhotels der Stadt stehen fast alle an der Kö oder am angrenzenden Hofgarten, darunter der Breidenbacher Hof, das Steigenberger Icon Parkhotel und das InterContinental. Wer günstiger übernachten will, weicht auf die Häuser rund um den Hauptbahnhof aus.
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